Auf der Jungle-Wiese am Waldrand des Danni, wo während der Besetzungszeit gezeltet wurde und während des Klimacamps Workshops stattfanden, entsteht jetzt ganz frisch unsere SoLaWi (solidarische Landwirtschaft).

Wir sind bereits im Kontakt mit einigen lokalen und regionalen Partnerinnen, um unsere wachsenden, ökologischen Schätze des Bodens schon bald in dankbare Hände zu verteilen. Kürbis, Tomate und co. aus regenerativer Landwirtschaft sollen einen nachhaltigen Garten erschaffen, damit wir und andere uns, so gut es eben geht, von Supermärkten unabhängig machen können.

Nachhaltigkeit, bio und vegan sollen nicht einfach Labels sein, sondern werden ernst genommen.

Bei einer SolaWi bekommen die Landwirtschaftenden im Vergleich zu konventionellen Lebensmittelverkäufen einen monatlichen Festpreis gezahlt. Das ermöglicht Planungssicherheit und eine von unverschuldeten Krisen abgesicherte Gemeinschaft. Damit sollen längerfristige Bünde zwischen den Beteiligten geschaffen werden. Dabei ist das Lernen sowie konkretes Beitragen am gesunden Wachsen der Nahrungsmittel zentraler Bestandteil einer SoLaWi. Der persönliche Kontakt zwischen Bäuerin und Gemüsebezieherin ermöglicht dabei aber natürlich flexible Gestaltungen.

Die SoLaWi, also der Austausch von Wissen sowie Lebensmitteln, soll neben der konkreten Beziehung zu unserem Boden auch die regionale Vernetzung verbessern.