Uns ist es wichtig, Wissen aus unserer aktivistischen Bewegung sowie vielseitige Perspektiven aus Literatur und anderen Medien allen Menschen zur Verfügung zu stellen. Wir wollen unsere Ressourcen und Ideen zu teilen und Räume bieten, in denen sich Menschen kritisch mit gesellschaftlichen sowie praktischen Themen auseinandersetzen können. Das kann neben der konkreten Umsetzung von neuartigen Ideen auch durch Literatur und Dokumentierungen unserer Aktionen, Projekte und Bildungszweige vorangebracht werden: für ein sichtbares Fundament, das unsere Perspektiven begründet und erweitern kann.

Deshalb haben wir u.a. die Idee, hier im Haus eine offene Bibliothek aufzubauen. Ein Fokus liegt dabei auf Materialien zu Themen wie z. B. Verkehrswende, Nachhaltigkeit, Feminismus und solchen, zu denen mensch in den meisten „normalen“ Bibliotheken wenig bis nichts findet. Außerdem wollen wir Bücher über die lokale und regionale Geschichte zur Verfügung stellen, sowie eine kleine Sammlung von Kinder- und Jugendliteratur.

Damit möchten wir gerne Räume für gemeinsamen Austausch schaffen. Außerdem ist eine regelmäßig stattfindende Schreibwerkstatt zum gemeinsamen Arbeiten an Texten angedacht, z.B. für ein gemeinsames Rumspinnen über gesellschaftliche Utopien oder auch einfach als gegenseitige Nachhilfestunde in Wort und Satz. Schon jetzt veranstalten wir jeden Sonntag eine öffentliche Lesung (im Gäst_innenhaus sowie online) zum Thema Feminismus , welche auch einen Platz für Austausch und Diskussionen bietet.

Vielleicht ergeben sich ja auch noch mehr gemeinsame Lesekreise oder vielleicht ein neuartiger Podcast? Bringt gerne eigene Initiativen und Wünsche ein, vernetzt euch mit uns, egal ob hier vor Ort oder von eurem Zuhause aus.

Denn nur, wenn wir unsere vielseitigen Perspektiven austauschen, können wir neue, bewusste Zugänge schaffen auf uns erst zu weit entfernt scheinende Themenfelder. Die äußere, gesellschaftliche Revolution braucht auch eine Revolution in unserem Innerem.